Leitfaden · EU

Was ist die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)?

Überblick über EUDR, betroffene Rohstoffe und Produkte, Rollen, Sorgfaltspflichten, Geolokation und Anwendungstermine.

Die EUDR verbindet Marktzugang mit nachweisbarer Lieferketteninformation. Unternehmen müssen zuerst Rolle und Produkt-Anwendungsbereich klären und danach die erforderlichen Herkunfts-, Geolokations- und Risikodaten organisieren.

Inhalt zuletzt geprüft: 2026-08-31

Das Wichtigste

  1. 01

    Prüfen, ob Ware und KN-/HS-Code in den sachlichen Anwendungsbereich fallen.

  2. 02

    Rolle als Marktteilnehmer, nachgelagerter Marktteilnehmer oder Händler für den konkreten Warenstrom bestimmen.

  3. 03

    Informationen zu Lieferanten, Herkunft, Geolokalisierung und Produktionszeitraum strukturiert sammeln.

  4. 04

    Je nach Rollenpfad die gewöhnliche Sorgfaltspflicht mit Risikobewertung und gegebenenfalls eigener Sorgfaltserklärung oder stattdessen die einschlägigen Referenz-, Rückverfolgbarkeits-, Prüf- und Aufbewahrungspflichten vorbereiten.

Praktischer nächster Schritt

Wählen Sie einen konkreten Warenstrom und dokumentieren Sie Rohstoff, Anhang-I-Produktcode, Tätigkeit, Unternehmensgröße, Produktionsland und vorhandene Sorgfaltserklärungen.

Häufiger Fehler

Davon auszugehen, dass jeder Akteur denselben Sorgfalts- und Einreichungsprozess durchläuft. Seit der Änderung 2025 unterscheiden sich gewöhnliche Erstmarktteilnehmer, qualifizierende Kleinst-/Klein-Primärmarktteilnehmer sowie nachgelagerte Marktteilnehmer und Händler deutlich.

Grenzen und Prüfung

EUDR-Pflichten hängen von Produkt, Rolle, Unternehmensgröße und Übergangsregelungen ab. Vor Entscheidungen den aktuellen Rechtstext prüfen.

Regulatorische Aussagen beruhen auf Primärquellen oder offiziellen Referenzen. Prüfen Sie vor einer Entscheidung immer die aktuell verlinkte Fassung und die für Ihren Fall geltende Rechtslage.

Quellen und Referenzen

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